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(Eintrag vom 26.01.2003)
Als wir hier in Kemer ankamen, war es 2 Uhr morgens, es hat geschüttet und der
Wind peitschte den Regen fast waagrecht daher. Unsere Gepäckstücke und wir waren
ordentlich durchnässt, doch mittlerweile ist wieder alles trocken gelegt. Der
Regen allerdings hielt noch die nächsten 3 Tage an und die Straßen um Kemer
waren teilweise über- und sogar weggeschwemmt worden. Doch heute war endlich
ein sonniger Tag. Dann kommt sofort wieder Leben in die Marina. Unser
Thermometer im Cockpit zeigte bis 26 °C an. Wir saßen im T-shirt draußen und
lasen. Herrlich. Wir hoffen, daß es noch lange anhält.
Denkste - das schöne Wetter kommt nur sporadisch. Die meiste Zeit über ist es nass. Das Erfreuliche dabei, es hat so um die 16°C. Heute Nacht war an Schlaf nicht zu denken. Wir kamen erst so gegen 23 Uhr vom Navigator nach einer Quiz Night nach Hause und es fing auch gleich an zu blitzen und zu donnern. Dazu gesellten sich noch Regen, Hagel und Sturmböen. Wenn es hagelt, ist es ziemlich laut im Schiff. Das eigentliche Problem dabei ist jedoch, dass wir hier in der Marina relativ dicht an dicht mit den anderen Booten liegen. Und durch das ewige Schaukeln der Boote reiben die Fender ordentlich an den Bordwänden, was wiederum enormen Lärm verursacht. Es wurden Windböen bis 55 Knoten gemessen. Und so ging das die Nacht durch bis es dann endlich gegen fünf Uhr morgens ruhiger wurde und wir endlich schlafen konnten.
Aber laut Wetterbericht soll es ja im Laufe der nächsten Woche immer schöner werden. Optimisten wie wir nun mal sind, glauben wir natürlich daran.